Einen Preispranger für die Schweiz zu erstellen ist notwendiger den je


Es  ist ein wohlbekannter Trick der grossen "Marktmacher" Preise hoch genug zu deklarieren um nachher vermeintlich grosszügige Rabatte zu gewähren. Die Zeitungen sind voll von deren Inserate. Nach dem 15. Januar 2015 (der Tag an dem die maroden Währungen wie Euro und Dollar von der Nationalbank nicht mehr gestützt wurden) waren seitengrosse Inserate zu sehen, mit Preissenkungen die schon lange überfällig waren.

Die "Marktmacher" hätten eine Sonderbeilage in den Zeitungen einlegen können mit Produkten, welche dem Währungskurswechsel zwar unterworfen waren, die Währungsgewinne von mindestens 15% aber nicht weiter gegeben wurden.

Der Schweizer Steuerzahler unterstüzt nicht nur über Subventionen seine Landwirtschaft. Das ist gut und richtig so.

Der Schweizer Steuerzahler unterstützt auch Schweizer Industriebetriebe, wie die nächsten unten stehende Beispiele zeigen:


 

Preisunterschiede/Preisvergleiche, welche extrem auffallen:

(es geht mehrheitlich um Industrieprodukte die in der Schweiz hergestellt werden und keiner Subvention wie etwa Käse oder Kartoffeln unterliegen) 

-----erlebt im April 2015, Actinica Lotion 80 ml, ein hervorragendes Produkt aus dem Haus Spirig, Egerkingen, in der CH hergestellt

Preis Schweiz CHF 31.50 inkl. Schweizer MWST

Preis auf der anderen Rheinseite Euro 20.98 inkl. Deutscher MWST von 19%, Mittelkurs von 1.04


 

----  erlebt im April 2015, CAFE ROYAL, Hersteller DELICA AG in Birsfelden, eine Tochter der MIGROS, Produkt in der Schweiz hergestellt

Preis in der MIGROS für 10 Kapseln CHF 3.80

Preis bei EDEKA ennet der Grenze Euro 2.49 bei einem Kurs von etwa 1.04. Man rechne und überlege.

 


 

-----  erlebt am 19. April 2013, ZWEIFEL  Chips Original Paprika in der Schweiz hergestellt, Menge 175 Gramm

Preis in der MIGROS  CHF 5.80 inkl. Schweizer von 8% MWST

Preis bei EDEKA in Kadelburg CHF 3,06 (=2,45 Euro, Kurs 1.25) inkl. Deutscher MWST von 19%

Preisunterschied in CHF 2,74. Unser Subventionsbeitrag an die Landwirtschaft und an die Grossverteiler.

 


 

----- erlebt Mitte Mai 2013,  Compostsäcke, 5 Liter in Deutschland hergestellt

Preis in der MIGROS CHF 3,65 inkl. Schweizer MWST für 10 Säcke.

Preis bei LIDL in Tiengen (D) EUR 1.99 (=CHF 2,49 inkl. Deutscher MWST von 19% für 15 Säcke).

Die Migros verkauft 1 Sack für 36,5 Rappen, LIDL verkauft 1 Sack für 16,5 Rappen.

Hier ist anzumerken: es sind nicht die gleichen Säcke, aber die gleiche Qualität. Beide Säcke sind nach den Deutschen Industrienormen (DIN EN 13432) erstellt.

 


17. November 2016

Wo stecken die Preistreiber?

Ich bin Hobbygärtner auf 800 m². Der Garten gibt mir Arbeit aber auch viel Freude.

Als preisbewusster Mensch schaue ich mir hin und wieder in den Läden die Gemüsepreise an.

Und ich war über alle massen erstaunt. Kostete das Kilo Knollensellerie bei MIGROS, welche Tage zuvor noch mit 2,80 per Kilo ausgezeichnet war, auf einmal 4,80 Franken. Das Kilo Bio Knollensellerie wurde gar auf 8,90 angehoben.

Meine Neugierde war gross. Also unternahm ich, zusammen mit Freunden, den Weg über die Grenze nach Tiengen um EDEKA, LIDL und ALDI mit unserem Besuch zu erfreuen. Und siehe da:

EDEKA  Knollensellerie (ohne Bio) das Kilo 99 Cents

LIDL, Knollensellerie (ohne Bio) das Kilo 99 Cents minus 20% Rabatt = 79 Cents

ALDI Knollensellerie (ohne Bio) das Kilo 99 Cent
 
Den Schweizer Gemüsebauern mag wohl jeder einen guten und vor allen Dingen gerechten Preis gönnen.

Die Frage in diesem Fall ist: wohl stecken die Preistreiber?

Niemand muss über den zunehmenden Grenzverkehr erstaunt sein. Und erst noch Steuerfrei!

 

Frage: wo sind die Wucherer?


 

Die Grossverteiler und alle anderen müssen sich nicht wundern, wenn immer mehr Konsumenten über die Grenze gehen. Demnächst um Treibstoff zu kaufen, Frau Bundesrätin Leuthard.

Die Schweizer Bevölkerung wird immer mehr vom Staat und von den grossen Unternehmen ausgesaugt. Seien es die Herrscher über riesige Immobilien, immer höhere Steuern  oder über die "Marktmacher". Von "den Unseren" in Bern ist garnichts zu erwarten. Das Volk muss erwachen.